Superfoods für Kinder – Pflanzen anstatt Pillen für das Plus an Vitaminen!

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Ich bekomme sehr häufig Fragen dazu, wie ich meine Kinder ernähre – und auch immer wieder die Frage, ob meine Kids denn auch Superfoods bekommen. Na klar, ist die Antwort. Superfood sind schließlich einfach Pflanzen mit besonders vielen Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien; davon profitieren meine Kinder genauso wie jeder andere auch. Was genau meine Kinder morgens in ihrer Smoothiebowl oder nachmittags im Soja-Joghurt haben, teile ich im heutigen Post!

Direkt mal vorweg: Superfoods sind nicht immer und nicht unbedingt exotische, verrückte Pülverchen; Superfoods sind Pflanzen, die besonders nährstoffreich sind, so reich, dass sie eben super sind! Somit ist eine wilde Blaubeere genauso ein Superfood wie die Chlorella-Alge. Auch wenn das eine ganz exotisch klingt und das andere ganz normal, so sind es einfach beides Pflanzen mit einer besonders hohen Nährstoffdichte.

Ich habe vor Jahren angefangen ganz bewusst Superfoods in meinen Alltag zu integrieren, um mehr Antioxidantien, Vitamine und Mineralien auf natürliche Art und Weise aufzunehmen. Ich nehme nämlich prinzipiell keine Labor-Vitamine oder Mineralstoffe, da der Körper diese oft überdosierten Pillen völlig anders verstoffwechselt als 100% natürliche Pflanzen. Überdosierte Labor-Nährstoffe bringen den Körper außedem aus dem Gleichgewicht; nimmt man zum Beispiel Calcium in hoher Dosis zu sich, kann der Körper kein Magnesium mehr aufnehmn, weil die beiden Mineralstoffe sich den gleichen Transporter teilen, der dann durch die Hohe Dosis Calcium besetzt ist. Das ist nur eins von vielen Beispielen dafür, wie man mit unnatürlichen Mitteln, den Körper aus der Balance bringt.

Insbesondere wenn es um Kinder-Ernährung geht, finde ich es persönlich sehr wichtig, sich auf komplett natürliche Nahrungsmittel zu fokussieren. Superfoods sind da eine wunderbare Möglichkeit, um auf der einen Seite sicherzustellen, dass die Kinder gut versorgt sind und auf der anderen Seite auf Labor-Präperate verzichten zu können.

DISCLAIMER: Vitamin B12 ist natürlich eine Ausnahme; da wir uns vegan ernähren nehmen wir alle täglich eine kleine Dosis Vitamin B12.

Vorweg möchte ich außerdem sagen, dass 1. Regionale Superfoods immer bevorzugt werden sollten! 2. Superfoods (genau wie andere Lebensmittel) bevorzugt in Bio-Qualität gegessen werden sollten und 3. dass Superfoods in der Ernährung keine Pflicht sind – wenn dein Kind von sich aus sehr gern und viel Obst und Gemüse (am besten Rohkost) isst, dann ist es sehr wahrscheinlich auch sehr gut versorgt. Neigt dein Kind allerdings dazu, einseitig zu essen, dann können Superfoods dazu beitragen, den Nährstoffbedarf zu decken!

Also, welche Superfoods gebe ich meinen Kindern besonders gern und warum?

Zunächst mal drei heimische Superfoods, die ich meinen Kindern gern gebe:

Beeren aller Art, besonders aber Blaubeeren:

Beeren sind Superfoods! Und die gebe ich meinen Kindern sehr gern – im Sommer frisch, im Winter gefroren, manchmal auch gefriergetrocknet. Mal im Smoothie, mal so zum Naschen, mal im Müsli; je nachdem, was gerade passt und vorhanden ist.

Wilde Blaubeeren sind übrigens das Superfood schlechthin, mit einem sehr hohen ORAC Wert (der zeigt an, wie hoch der Anteil an Antioxidantien ist) ein Mehrfaches an Flavonoiden und viermal so viel Anthocyan als Kulturheidelbeeren.

Hanfsamen:

Ein weiteres Superfood, welches sich einfach und leicht in den Alltag integrieren lässt sind Hanfsamen. Die kommen bei uns meistens über die Suppe, den Eintopf oder die Nudeln. Mit Hanfsamen kann ich sicherstellen, dass meine Kinder ein Plus an Vitamin B1, B2 und E, Calcium, Magnesium, Kalium und Eisen sowie den Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren erhalten.

Übrigens: meiner Meinung nach, sind heimische Hanfsamen eine wunderbare Alternative zu den trendigen Chiasamen, die ich zwar manchmal für einen Chia-Pudding auch nutze, aber nicht bevorzuge.

Chlorella:

Chlorella-Alge aus deutschem Anbau bekommen sowohl meine fünfjährige Tochter als auch mein einjähriger Sohn. Über die Vorteile der Chlorella-Alge habe ich schon häuig geschrieben, unter anderem hier. Ich habe Chlorella auch in meinen Schwangerschaften und in der Stillzeit genommen. Ich rühre das Chlorella-Pulver in Wasser an und meine Kinder trinken es dann mit einem (Glas-)Strohhalm. Ich selbst nehme Chlorella am liebsten in Tabletten gepresst.

Chlorella empfehle ich immer aus deutschem Anbau – zum Beispiel von Pure Raw!

Nun zu drei exotischen Superfoods, die schon lange Teil unseres Alltags sind:

Lucuma:

“Das Gold der Inkas” nutze ich gern als natürliches und nährstoffreiches Süßungsmittel. Es schmeckt nach einer Mischung aus Karamel und Aprikose und soll außerdem das Immunsystem stärken. Lucuma hat einen sehr niedrigen glykämischen Index und treibt somit nicht den Blutzuckerspiegel nach oben. Daher eignet es sich auch wunderbar als Süßungsmittel für Diabetiker. 

Lucuma als ganze Frucht ist vom Nährstoffgehalt vergleichbar mit Blaubeeren und anderen heimischen Obst-Sorten und muss daher nicht wegen der Nährstoffdichte Teil des Speiseplans sein. Für uns ist die Frucht daher so interessant, weil sie in Pulverform Getränke geschmacklich aufwertet und die Kinder sie so lieber mögen – und gleichzitig ein Plus an Eisen, Magnesium und andern Nährstoffen reinbringt. Lucuma kommt zum Beispiel in unseren Kakao, Reishi-Latte, Smoothie, Soja-Joghurt und andere Drinks.

Camu Camu:

Die kleine Beere ist die weltweite Nummer Eins was Vitamin C betrifft und gehört daher bei uns schon lange auf den Speiseplan. Die Beere schmeckt sauer und kommt bei uns in unsere Smoothie-Bowl am Morgen oder in den Soja-Joghurt. Da Camu Camu wirklich unglaublich viel Vitamin C enthält (2000 mg Vitamin C pro 100 g), brauchen wir immer nur sehr wenig von dem Pulver der schonend getrockneten Beere. Camu Camu wird auch als Anti-Stress Mittel gehandelt, ein weiterer Grund, warum ich die Beere gerne in meinen Alltag integriere.

Übrigens; wer gern auf eine heimische Vitamin C Bombe in Pulverform zurückgreifen möchte, dem kann ich Hagebutten-Pulver empfehlen.

Superfood-Kakao:

Nun zu einer Mischung, die bei uns schon lange Tradition hat und die wir alle sehr lieben – wir Erwachsenen genauso, wie die Kinder: unser Superfood Kakao! Kakaopulver allein ist ja schon reich an Eisen und anderen Nährstoffen (Achtung: es kommt auch hier wieder auf die Qualität an- woher kommt der Kakao? Ist er in Rohkost-Qualität? Bio?) aber Kakao gibt auch eine Menge Energie und enthält natürliches Koffein. Daher gebe ich meiner Tochter ungern puren Kakao, sondern mische ihn mit Carob, Maca und Lucuma;  gesüßt wird dann mit der nährstoffreichen Yaconwurzel – oder weniger nährstoffreichem Ahornsirup. Diese Mischung gibt zwar auch Energie, aber lässt den Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigen, enthält weniger natürliches Koffein, als reines Kakaopulver und punktet außerdem mit einer Vielzahl an Vitaminen und Mineralstoffen. Die enthaltende Maca-Wurzel bringt neben zusätzlichen Mineralstoffen einen leckeren karamelligen Geschmack in die Kakaomischung.

Ich bin übrigens nicht selbst auf das Rezept gekommen; die Mischung gibt es bei Pure Raw fertig zu kaufen und weil wir sie alle SO gerne mögen, habe ich angefangen sie selbst nachzumischen. Köstlich und gut!

Ich nehme für die Mischung 50% Kakao und 50% Carob und gebe dann einen kleinen Teil Lucuma und Maca hinzu. Außerdem ein wenig Salz und Vanille.

Also zum Beispiel auf 200g:

90g Kakao
90g Carob
10g Lucuma
10g Maca
Eine Prise Salz und Vanille

Alles mischen und ein bis zwei Teelöffel in warmer Hafermilch einrühren (am besten mit dem Milschschäumer).

Und nun noch eine Alge, die wir alle nehmen und die ich sehr empfehlen kann:

Lithothamnium – die Kalziumalge

Die kleine rot-violette Alge sinkt nach der Wachstumsphase zu Boden, wird dann geernetet und durch behutsames Vermahlen zu einem sehr feinen weißen Pulver verarbeitet. Mit einer Portion von nur 2,5 g des Algenpulvers deckst du bereits 100% des empfohlenen Tagesbedarfs an Kalzium. Dank des Jodgehalts gilt dies ebenso für Jod. Außerdem liefert die Kalziumalge zum Beispiel auch Magnesium.

Besonders für Kinder ist eine natürliche, rein pflanzliche Kalzium-Quelle sehr wichtig für ein normales Wachstum und die Knochengesundheit. Wie oben bereits erklärt, rate ich von Labor-Präperaten ab und empfehle natürlich, rein pflanzliche Alternativen, wie die Kalzium-Alge.

Ich beziehe meine Superfoods übrigens bei Pure Raw – hier kann ich nämlich sicher sein, dass die Qualität stimmt. Gründerin Kirstin Knufmann kenne ich seit Jahren persönlich und vertraue ihr. Algen, insbesondere die Chlorella-Alge, werden vor Ort in Klötze (Sachsen-Anhalt) angebaut und ständig auf Qualität geprüft.

Wenn ihr über den Banner in meiner Sidebar bestellt, bekomme ich übrigens ein bisschen Geld ab 🙂

 

Wie stehst du zu Superfoods? Und wie ernährst du deine Kinder? Erzähle es mir gern hier in den Kommentaren oder auf Instagram!

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