Fünf Tipps für Nachhaltigeres Reisen

Nachhaltig Reisen ist einfacher als du denkst! Wir brauchen nicht bei jedem Urlaub ein schlechtes Gewissen wegen unserem CO2 Abdruck haben, wenn wir uns einfach ein paar Gedanken zu unserem Verhalten auf Reisen machen – und im Zweifelsfall unseren CO2 Austoß kompensieren. Im heutigen Blogpost teile ich fünf Tipps für nachhaltigeres Reisen – und hoffe, damit zu einem nachhaltigeren Urlaub zu inspirieren!

1. Mach mit bei #flightfree2020

Tausende von Menschen haben entschieden 2020 auf das Fliegen zu verzichten! Mach einfach mit! Zugreisen sind sowieso so viel schöner, denn man kann Land und Leute sehr viel besser kennenlernen. Auch Reisen mit dem Auto und Zelt, dem Wohnwagen oder Wohnmobil sind immernoch viel besser für die Umwelt, als Flugreisen. Und falls du denkst, dass es aber keine spannenden Ziele gibt, die für dich mit Zug und/oder Auto erreichbar sind, dann recherchiere zunächst mal genauer. Ich reise selbst seit vier Monaten mit dem Wohnmobil durch Europa und bin so ziemlich jeden Tag auf’s Neue total platt, weil Europa so wunderschön ist! Die Wüsten in Spanien können locker mit den USA mithalten, das Mittelmeer mit Bali und co, die Strände der Atlantikküste sind sowieso einfach atemberaubend und wer auf der Suche nach wilden Wandergebieten ist, wird in Rumänien und/oder Slovenien im Urwald genauso fündig, wie in Mittelamerika! Manchmal ist das Gute so Nahe: man muss nur hinschauen 🙂

CO2 setzt man mit Auto oder Wohnmobil natürlich trotzdem frei – um das wieder zu kompensieren pflanze ich Bäume … beziehungsweise: ich lasse Bäume pflanzen. Ich habe in DIESEM Blogpost mehr darüber geschrieben, warum wir alle mehr Bäume pflanzen sollten und wie man das ganz einfach machen kann. Außerdem empfehle ich euch, einfach mal auszurechnen, wie viel CO2 euer Auto (oder Wohnmobil) so verbraucht und wie viele Bäume ihr pflanzen müsstet, um das zu kompensieren. Einen Rechner, der genau das ausrechnet, findet ihr bei Forest for Miles.

2. Buche nachhaltige Unterkünfte

Es gibt mittlerweile sehr viele Hotels, Resorts und Ferienwohnungen, die nachhaltig sind – sei es, dass sie mit Ökostrom betrieben werden, mit Regenwasser versorgt werden, oder nur Bio-Lebensmittel anbieten; es ist nicht nötig auf Reisen auf sein Umweltbewusstsein zu verzichten!

Ich habe auf dem Blog bereits einige tolle Bio-Hotels vorgestellt aber es gibt noch sooooo viele mehr! Auf Portalen wie bookitgreen.de oder greenpearls.de findet sich eine große Auswahl an “grünen” Unterkünften – vom Luxushotel über Bio-Pensionen bis zu Ferienwohnungen. Und auch preislich ist für jeden Geldbeutel etwas dabei, denn nachhaltig Reisen muss nicht zwangsläufig teuer sein! Die Unterkünfte können nach verschiedenen Kriterien ausgewählt werden und so kann man zwischen “ziemlich nachhaltig” bis zu “super nachhaltig” wählen.

Bei Book it Green wird übrigens für jede bezahlte Unterkunft ein Baumgepflanzt: so tust du direkt doppelt etwas Gutes 🙂

3. Vermeide Plastik-Müll auf Reisen!

Weder die Massen an Plastik-Wasserflaschen noch Tonnenweise To-Go-Styropor-Schalen müssen sein. Es ist einfach, Plastikmüll auf ein Minimum zu reduzieren, wenn man auf ein paar Kleinigkeiten achtet. So habe ich zum Beispiel immer eine Edelstahl-Dose und eine auffüllbare Wasserflasche dabei. Die Dose lasse ich mir im To-Go-Restaurant füllen oder mache mir selbst etwas und nehme mein Mittagessen dann mit an den Strand oder auf die Wanderung. Trinkwasser findet man in Südeuropa überall an öffentlichen Wasserspendern. Im Café oder Restaurant kann man leicht Müll vermeiden, in dem man bei der Bestellung immer ein “no straw or paper please” hinterherschiebt. Wer gerne aus einem Strohhalm trinkt, kann auch einfach einen Metallstrohhalm in der Handtasche/Rucksack deponieren und nach Gebrauch einfach kurz abspülen.

Und wer mit dem Wohnmobil unterwegs ist, findet HIER noch mehr Tipps für eine plastikfreie Küche und HIER mehr Tipps für ein plastikfreies Badezimmer.

Übrigens: qualitativ hochwertige Edelstahl-Dosen und Flaschen findet man zum Beispiel bei samebutgreen.com

Was mir an den Dosen von Same but Green besonders gefällt, ist dass sie eine Gummi-Dichtung haben und somit, anders als die meisten Edestahl-Brotdosen, nicht so leicht auslaufen. Und die Strohhalme werden mit einer praktischen Bürste mitgeliefert, so dass man sie immer gut säubern kann. Bei Same but Green wird genauso wie bei Book it Green für jede Bestellung ein Baum gepflanzt: ein Konzept, was ich persönlich ziemlich klasse finde!

4. Respektiere die Umwelt vor Ort

Egal ob du mit dem Zug oder mit dem Wohnmobil reist: respektiere die Umwelt vor Ort! Insbesondere seit ich durch Spanien reise, bin ich regelmäßig schockiert darüber, wie wenig die Flora und Fauna respektiert wird. Viele “Vanlifer”, die keine Toilette in ihrem Van haben, hinterlassen ihre Geschäfte überall in der Natur – inklusive Feuchttüchern, Binden und Klopapier. In vielen Gegenden werden die Dünen völlig zertrampelt, so dass die Pflanzen, die für die Stabilität der Dünen so wichtig sind, darunter leiden und sich zurückziehen. Und dass man seinen Müll nicht einfach irgendwo hinschmeißt, sollte zwar eigentlich klar sein – scheint es aber für viele immernoch nicht zu sein. Ich sammel jedenfalls jeden Tag massenhaft Müll ein. Überall. Wirklich überall.

Einfache Regeln einzuhalten, macht wirklich schon ein riesen Unterschied, wenn alle sie beherzigen: in Naturschutzgebieten auf den Wegen bleiben, Müll in den Mülleimer werfen, auf Toiletten gehen etc. Nachhaltig Reisen ist doch eigentlich gar nicht so schwer :)!?

5. Spare Wasser – auch indirekt

Wenn ich davon spreche, dass wir Wasser sparen sollten, dann meine ich damit nicht nur, dass wir in einem Öko-Hotel in der Sierra Nevada eher nur fünf Minuten Duschen sollte, anstatt zehn. Ich meine auch – und ganz besonders – den indirekten Wasserverbrauch. Erdbeeren im Winter brauchen sehr viel Wasser und auch wenn man sie während des Aufenthalts in Spanien aus regionalem Anbau bekommen kann, trägt man doch seinen Anteil zur Wasserkrise in Spanien bei, wenn man diese kauft. Ich habe vor Kurzem einem Artikel über die Wasserkrise in Spanien geschrieben – auch darüber, was wir alle tun können, um Ländern wie Marokko, dem Iran und Spanien aus der Krise zu helfen: biologische und saisonale Lebensmittel zu kaufen ist der wichtigste Punkt auf der Liste 🙂

Das war’s für Heute! Meine fünf Tipps zum Thema nachhaltig Reisen! Eigentlich ist es doch ganz easy den Urlaub zu genießen, ohne einen riesen CO2 Fußabdruck zu hinterlassen – oder was meinst du :)? Ich freue mich auf deine Kommentare, hier auf dem Blog oder auf Instagram!

Psst: auf Instagram geht in den nächsten Tagen noch ein tolles Gewinnspiel mit Same But Green online: schau also unbedingt regelmäßig vorbei 🙂

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